Der erste Tag in Brüssel

Heute Nachmittag habe ich mich mit jeder Menge Gepäck vom Troisdorfer Bahnhof auf nach Brüssel gemacht. In Köln habe ich noch schnell eine Curry Wurst gegessen.

Kurz hinter Aachen kam dann die Durchsage, dass der Zug eine andere Strecke nehmen muss. Das bedeutete ca. eine Stunde Verspätung. So hatte ich mehr Zeit mir die Richtlinien-Entwürfe von Herrn Wetzel durchzulesen.

Die Titel der beiden Entwürfe sind "Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe" und "Maßnahmen zur Gewährleistung einer hohen gemeinsamen Netz- und Informationssicherheit in der Union". Mein erster Eindruck war, dass die Dokumente sehr strukturiert aufgebaut sind. Es gibt immer zuerst eine sehr ausführliche Einleitung, dann den eigentlichen Gesetzestext und abschliessend den Finanzbogen zum Rechtsakt. Der Finanzbogen erinnert mich etwas an unseren Projektsteckbrief. Das haben die sich in Brüssel bestimmt von uns abgesehen.

Grundsätzlich klingen die Richtlinien sehr vernünftig, aber es ist doch eine sehr hohe Flugebene. Für einen Ingenieur wenig Handfestes. Allerdings hat es mich schon beeindruckt, dass es schon 150.000 öffentlich zugängliche Ladestationen für Eektrofahrzeuge in Deutschland geben soll. Ziel ist allerdings bis 2020 die zehnfache Menge und alle sollen mit Messsystemen ausgestattet werden. Ein riesen Markt.

Ich bin mittlerweile in meinem Apartment angekommen. Recht großzügig und alles sauber. Ich war auch schon das Wichtigste einkaufen. Gleich gehe ich noch ins Fitness Studio. Dann ist Feierabend.

Die Vorfreude auf morgen steigt.

8.4.13 20:12

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Udo Nelles (9.4.13 10:16)
Hallo Herr Bissel,

dann bin ich mal gespannt was Sie am erste Tag in Brüssel erwartet.

Viel Spaß!

Gruß Udo Nelles

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